Abmahnung

Will der Arbeitgeber ein arbeitsvertragswidriges Verhalten des Arbeitnehmers ahnden, greift er nicht selten zum Mittel der Abmahnung.

Diese hat drei Funktionen: Erstens beanstandet der Arbeitgeber mit der Abmahnung ein konkretes pflichtwidriges Verhalten des Arbeitnehmers (Hinweisfunktion). Zweitens fordert er ihn zu einem künftigen vertragsgemäßen Verhalten auf (Ermahnungsfunktion). Und für den Fall der Wiederholung droht er drittens arbeitsrechtliche Konsequenzen an (Warnfunktion).

Abmahnung als Vorstufe zur Kündigung

Das Schreiben ist nicht selten die Vorstufe zur Kündigung: Denn wenn ein Arbeitnehmer ein zu Recht abgemahntes Verhalten nicht unterlässt, droht die Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Arbeitgeber kommen in aller Regel nicht um eine Abmahnung herum, bevor sie das Arbeitsverhältnis verhaltensbedingt kündigen können.

Reaktionsmöglichkeiten

Arbeitnehmer haben drei verschiedene Möglichkeiten zu reagieren: Sie können die Sache auf sich beruhen lassen. Oder eine Gegendarstellung zur Personalakte schreiben bzw. die Entfernung aus der Personalakte verlangen.

Welches das richtige Vorgehen ist, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Nutzen Sie meine langjährige Erfahrung und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Über die Kosten können Sie sich hier informieren.